Verkehrserziehung an der Joß-Fritz-Schule: „Stehen, sehen, gehen!“
Zum Start in das Schulleben starteten die Erstklässler heute mit ihren Eltern an der Joß-Fritz-Schule mit der Verkehrserziehung durch die Polizei – allerdings nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern. Ein Polizist referierte bei den Eltern über die wichtigsten Regeln für den Schulweg. Im Mittelpunkt standen dabei die Merksätze „Stehen, sehen, gehen!“ und „Räder stehen, dann gehen!“, die den Kindern das sichere Überqueren von Straßen erleichtern sollen.
Während die Kinder mit den Verkehrspolizist:innen unterwegs waren, erläuterte der Beamte der örtlichen Polizei den Eltern, wie sie ihre Kinder bestmöglich auf den Schulweg vorbereiten können. Besonders betont wurde, dass Kinder nicht einfach loslaufen dürfen, sondern bewusst anhalten, schauen und erst dann die Straße überqueren sollen. Auch das Verhalten an Zebrastreifen und das Warten, bis Fahrräder oder Roller vollständig zum Stehen gekommen sind („Stoppstein-Regel“), wurden ausführlich besprochen.
🛑 Die wichtigsten Merksätze für den Straßenverkehr
Die Polizei empfiehlt, den Kindern folgende einfache Regeln einzuprägen:
- „Stehen, sehen, gehen!“ – An der Bordsteinkante anhalten, in alle Richtungen schauen und erst bei freier Fahrbahn losgehen.
- „Räder stehen, dann gehen!“ – Nicht vorbeilaufen, wenn Fahrräder oder Roller noch rollen.
- „Immer aufmerksam bleiben!“ – Kein Herumalbern oder Rennen auf dem Schulweg.
- Aus der Bordsteinkante wird die Stoppkante
Tipps für Eltern: So unterstützen Sie Ihr Kind
Die Polizei gibt Eltern folgende Ratschläge mit: Den Schulweg gemeinsam üben – Gefahrenstellen besprechen und das richtige Verhalten trainieren. Keine Hektik am Morgen – Zeitpuffer einplanen, damit das Kind nicht unter Stress gerät. Vorbild sein – Selbst korrekt über die Straße gehen und Handynutzung vermeiden. Leuchtende Kleidung oder Reflektoren – Besonders in der dunklen Jahreszeit für bessere Sichtbarkeit sorgen.
Die Informationen an der Joß-Fritz-Schule zeigte, wie wichtig es ist, Eltern und Kinder frühzeitig für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Mit den einfachen Merksätzen und etwas Übung können die Kinder bald selbstständig und sicher ihren Schulweg meistern.
Schulleiterin Frau Nohl legte noch einmal Wert auf den selbstständig zurückgelegten Schulweg: „Das dient der Selbstständigkeit, der Fitness, der Gesundheit und der Kommunikation.“

